Publizieren und Open Access an der TU Wien

kontaktSchlieszen

Kontakt

Open Access:
mail open-access@ub.tuwien.ac.at

TU Wien Academic Press:
mail academicpress@tuwien.ac.at

Repositorium:
mail repositum@tuwien.ac.at

MMag. Magdalena Andrae
phone +43-1-58801-44067

Mag. (FH) Ingrid Haas
phone +43-1-58801-44132

Silvia Ziemkendorf (TU Wien Academic Press)
phone +43-1-58801-44278

kontakt

Die TU Wien bekennt sich mit der im Juni 2018 unterzeichneten Open-Access-Policy zu den Leitgedanken eines möglichst offenen Zugangs zu wissenschaftlichem Wissen.
Open Access Policy der TU Wien

Hier finden Sie Informationen rund um das elektronische Publizieren wissenschaftlicher Arbeiten. Die Services der TU Wien Bibliothek umfassen die Bereiche:

Einen Überblick über unsere Services für Forschende rund um das wissenschaftlichen Publizieren finden Sie in unserem Flyer:
Scholarly Publishing and Open Science: Support Services of TU Wien Bibliothek for Researchers


Publikationspflicht von Diplom-, Masterarbeiten und Dissertationen
Gemäß § 86 Universitätsgesetz 2002 über die Veröffentlichungspflicht von Diplom-, Masterarbeiten und Dissertationen müssen Sie diese in der genehmigten Fassung der wissenschaftlichen Öffentlichkeit durch Vervielfältigung und Verbreitung zugänglich machen.
Merkblatt für Verfasser_innen von Hochschulschriften

Ein gedrucktes Exemplar Ihrer Hochschulschrift muss in der TU Wien Bibliothek (eine Dissertation auch in der Nationalbibliothek) aufgestellt, allgemein zugänglich gemacht und somit veröffentlicht werden.
Die Abgabe einer elektronischen Version ist seit 1. September 2013 an der TU Wien verpflichtend.
Richtlinie über die elektronische Abgabepflicht von Hochschulschriften

Für gesperrte Arbeiten gibt es eine Sonderregelung:

info Sperre von Hochschulschriften:
Eine Sperre der Arbeit muss beim jeweiligen Studiendekan beantragt und von diesem genehmigt werden. Üblicherweise wird die Arbeit für 3 Jahre gesperrt (in Ausnahmefällen sind bis zu 5 Jahre möglich). Gesperrte Arbeiten können in der Bibliothek in diesem Zeitraum nicht ausgeliehen bzw. eingesehen werden (das gilt auch für das Abstract der Arbeit).

 


Vorgaben der TU zum wissenschaftlichen Arbeiten
Der "Code of Conduct" (Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis) der TU Wien aus dem Jahr 2007 legt die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis an der Universität fest und listet auch wissenschaftliches Fehlverhalten auf.

Ergänzend dazu betrifft der "Leitfaden zum Umgang mit Plagiaten in studentischen Arbeiten an der Technischen Universität Wien" ein wichtiges, auch in der Öffentlichkeit beachtetes Thema über das mögliche Auftreten einer Plagiatssituation. Der Leitfaden soll einerseits das Bewusstsein für das Thema Plagiat stärken und andererseits eine Hilfestellung bei Auftreten eines Plagiatsverdachtes im Rahmen von Lehrveranstaltungen oder wissenschaftlichen Arbeiten geben.

Administrative Abwicklung
Grundsätzlich laufen alle Aktivitäten zu Anerkennung Ihrer Hochschulschrift über die jeweiligen Dekanatszentren der Fakultäten der TU Wien sowie den Betreuer Ihrer Hochschulschrift.

In welcher Zeitschrift publizieren?
Ein wichtiger Teil der wissenschaftlichen Arbeit besteht im Publizieren von Forschungsergebnissen. Bei bei der Frage, wie und wo ein Artikel publiziert werden soll, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Seriosität des Journals, Impact Faktor des Journals, Kostenfaktor, Schnelligkeit der Veröffentlichung etc.

Unterstützung, ein inhaltlich geeignetes Journal zu finden, bieten Websites wie Journalguide oder JANE (Journal/Author Name Estimator). Hier wird anhand vom Abstract, Titel oder Keywords abgeglichen, in welches Journal der Artikel thematisch am besten passt.

Grundsätzlich können Sie zwischen der Möglichkeit Ihre Publikation in einem "herkömmlichen" Journal oder in einem "Open Access" Journal zu platzieren wählen:

  1. Falls Sie in einem herkömmlichen Journal publizieren wollen, ist es im Sinne des grünen Weges von Open Access wichtig, ihre Rechte für eine zusätzliche Selbstarchivierung (Zweitveröffentlichungsrecht oder Zweitverwertungsrecht) auf dem TU Repositorium zu sichern. Bitte prüfen Sie Ihren Autorenvertrag genau, da die Verlage, eine Selbstarchivierung auf einem Dokumentenserver oft nur mit Einschränkungen zulassen. Einen Überblick über, die unterschiedlichen Bestimmungen bietet das Verzeichnis SHERPA/RoMEO.
  2. Falls Sie in einem Open Access Journal veröffentlichen wollen, bleiben die Verwertungsrechte grundsätzlich bei Ihnen. Was das Ausmaß der Weiterverwertung durch Dritte betrifft, so wird dies hauptsächlich durch Creative Commons-Lizenzen (CC-Lizenz) geregelt. Die Open Access Verlage legen dann letztendlich fest, welche CC-Lizenz für das jeweilige Journal angewendet wird. Die unterschiedlichen Lizenztypen finden Sie unter creativecommons.org.

Weiters sollten Sie folgende Punkte bei der Auswahl des geeigneten Journals berücksichtigen:

  • Informieren Sie sich über die Qualität/Seriosität des Open-Access-Journals, in dem Sie veröffentlichen wollen.
    • Eine Übersicht über ca. 10.000 referierte Open Access-Zeitschriften (Stand September 2014) liefert das Directory of Open Access Journals (DOAJ)
    • Bitte beachten Sie, dass es auch Open Access-Verlage mit zweifelhaften Geschäftspraktiken gibt. Daher empfehlen wir, vor der Einreichung die Seite "Think Check Submit" oder auch den Leitfaden zur Identifikation von fragwürdigen Open-Access-Zeitschriften zu konsultieren.
    • Das neue Tool "Quality Open Access Market" (QOAM) bietet die Möglichkeit Open-Access-Journals nach Qualität des Services zu bewerten und zusätzlich Informationen zum Preis anzuzeigen. Die Bewertung wird von Wissenschaftler_innen vorgenommen und die Ergebnisse werden in Form von Journal Score Cards präsentiert. Dies soll sowohl Autor_innen die Möglichkeit bieten, hochwertige Zeitschriften zu angemessenen Preisen zu finden und als auch Verlagen zeigen, wie sie ihr Service optimieren können.
  • Mit der Veröffentlichung in einer Open Access Zeitschrift ist meist eine Zahlung einer Publikationsgebühr verbunden. Überprüfen Sie, ob die Veröffentlichung "förderfähig" im Sinne der Open Access Förderpolitik der TU Wien ist.

Was ist Open Access?
Als Open Access wird der freie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und anderen Materialien im Internet bezeichnet. Ein wissenschaftliches Dokument unter Open-Access-Bedingungen zu publizieren, gibt jedermann die Erlaubnis, dieses Dokument zu lesen, herunterzuladen, zu speichern, es zu verlinken, zu drucken und damit entgeltfrei zu nutzen. In allen Fragen des Copyrights verbleiben die Rechte bei den jeweiligen Autoren und Autorinnen.

Vorteile von OPEN ACCESS

  • Verbleib der Verwertungsrechte beim Autor
  • Durch bessere Sichtbarkeit höhere Zitierhäufigkeit
  • Schnellerer Publikationsprozess (abhängig von der Zeitschrift)
  • Kostenloser Zugang zu Informationen
  • Erleichterung der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit
  • Vereinfachte Nutzung für weitere Forschungsaktivitäten

Grundsätzlich sind zwei Arten von Open Access zu unterscheiden:

Der Goldene Weg des Open Access
Der goldene Weg bezeichnet die Erstveröffentlichung in einer Open Access-Zeitschrift. Die Zeitschriften sind mehrheitlich durch ein Peer-Review qualitätsgeprüft. Der Zugang ist weltweit offen und kostenfrei.
Die Veröffentlichung in einer Open Access-Zeitschrift ist meist mit der Zahlung einer Veröffentlichungs- oder Publikationsgebühr, der sogenannten "Article Processing Charge (APC)" (im Gegensatz zu Subskriptions- und Lizenzgebühren für Zeitschriftenabos ) verbunden. Die Publikationsgebühr wird in der Regel von den Autoren bzw. deren Institutionen getragen. Bitte beachten Sie hierfür die Open Access Förderpolitik der TU Wien.
Eine Übersicht über ca. 9.000 referierte Open Access-Zeitschriften (Stand Juni 2016) liefert das Directory of Open Access Journals (DOAJ).

Der Grüne Weg des Open Access
Der grüne Weg bezeichnet die parallele oder zeitversetzte Zweitveröffentlichung von Dokumenten nach der Erstveröffentlichung in einer klassischen Verlagspublikation auf einem institutionellen oder disziplinären Open Access-Repositorium (self archiving).
An der TU Wien steht Ihnen für die Zweitveröffentlichung das TU Repositorium zur Verfügung.
Die Bereitschaft von Zeitschriftenherausgebern und Verlagen, die Selbstarchivierung von Postprints oder Preprints zuzulassen, ist unterschiedlich. Einen Überblick darüber, was Verlage den Autoren gestatten, bietet das Verzeichnis SHERPA/RoMEO.

info

Geschichte der OPEN ACCESS Bewegung
Die Open Access Bewegung entstand Beginn der 1990er Jahre aufgrund des Drucks der steigenden Preise für wissenschaftliche Publikationen bei gleichbleibenden bzw. schrumpfenden Etats der Universitätsbibliotheken.

Der Grundstein wurde am Los Alamos National Laboratory (LAN-L) mit der Errichtung des Servers ArXiv gelegt. Auf diesem werden Preprints der Physik frei zugänglich gemacht.

Die zentrale Forderung dieser Bewegung ist, dass wissenschaftliche Publikationen als Ergebnisse der von der Öffentlichkeit geförderten Forschung dieser Öffentlichkeit wiederum kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollen. Dies war natürlich erst mit der Entwicklung des Internets und der damit schnellen und einfachen Verbreitung von Dokumenten ab Mitte der 1990er Jahre möglich.

Ein Meilenstein in der Open Access Bewegung ist die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen vom Oktober 2003, die mittlerweile von über 600 Einrichtungen unterzeichnet wurde. Rektorin Sabine Seidler hat für die TU Wien am 26.04.2018 die Berliner Erklärung unterzeichnet.

Im Juni 2018 beschloss die TU Wien eine Open Access-Policy.
> Open Access Policy der TU Wien

Die TU Wien Bibliothek verhandelt mit Verlagen im Rahmen der Lizenzverträge immer häufiger Open-Access-Komponenten. Das bietet den Angehörigen der TU Wien die Möglichkeit, ihre Publikationen Open Access zu stellen. Die Kosten werden zur Gänze aus dem Publikationsfonds übernommen, die Verrechnung läuft zentral über die Bibliothek.

Kriterien zur Nutzung der Verlagsvereinbarungen:

  • Der_die einreichende/korrespondierende Autor_in ist Angehörige_r der TU Wien
  • Publikationskosten sind nicht bereits durch geförderte Projekte (z.B.: FWF, ERC) gedeckt
  • In den acknowledgements muss die Finanzierung durch die TU Wien Bibliothek erwähnt werden. Folgende Formulierung empfehlen wir: "The authors acknowledge the TU Wien University Library for financial support through its Open Access Funding Programme."

Wir raten, bei der Einreichung die dienstliche Mail-Adresse zu benutzen bzw. sich im IP-Bereich der Universität aufzuhalten, um die Rechnungsabwicklung direkt über die TU Wien Bibliothek zu garantieren.

Verlag

Ablauf

BioMed Central
BioMedCentral

Titelliste

Im Einreichprozess wählen Sie aus, dass die TU Wien Mitglied bei SpringerOpen ist (Option 4). Die Bibliothek wird vom Verlag verständigt und klärt die Förderkriterien mit dem_der korrespondierenden Autor_in ab.

Electrochemical Society (ECS)
ECS


ECS Plus

Der_die korrespondierende Autor_in wählt im Einreichprozess unter Step 2 "A - Open Access Charges" "I belong to an ECS Plus subscribing institution (…)".Nach Artikel-Annahme zur Veröffentlichung (Peer Review Prozess abgeschlossen) kommt eine Zahlungsaufforderung. Auf der Landing-Page des Rechnungslink wird die TU Wien unter "Apply Discount" gewählt.

Emerald
Emerald Insight

Im Einreichprozess stimmen Sie der Open-Access-Veröffentlichung zu. Die Bibliothek wird vom Verlag informiert.

Frontiers
Frontiers

Im Einreichprozess geben Sie die TU Wien als zahlende Institution an. Die Bibliothek wird vom Verlag verständigt, und tritt bei Unklarheiten mit dem_der korrespondierenden Autor_in in Kontakt.
IEEE Open-Access-Zeitschriften
IEEE

Nach der Acceptance (Artikel-Annahme zur Veröffentlichung) kommt eine Zahlungsaufforderung, in welcher Sie auf das Deposit Account der TU Wien verweisen. Die Bibliothek wird vom Verlag verständigt und tritt mit dem_der korrespondierenden Autor_in bzgl. Förderkriterien in Kontakt.

Nur gültig für Open-Access-Zeitschriften.

Institute of Physics (IOP)
IOP Science

Im Einreichprozess stimmen Sie der Open-Access-Veröffentlichung zu. Die Bibliothek wird vom Verlag verständigt, und tritt bei Unklarheiten mit dem_der korrespondierenden Autor_in in Kontakt.

IWA Publishing [The International Water Association]
IWA

Neu ab 2019

Im Einreichprozess stimmen Sie der Open-Access-Veröffentlichung zu. Der Verlag ordnet Sie anhand Ihrer Affiliationsangabe der TU Wien zu und informiert die Bibliothek.
Liste der IWA Zeitschriften

Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI)
MDPI

Neu ab 2019

Im Einreichprozess geben Sie unter "Institutional Open Access Program (IOAP)" die Technische Universität Wien als zahlende Institution an. Die Bibliothek wird vom Verlag verständigt, und tritt bei Unklarheiten mit dem_der korrespondierenden Autor_in in Kontakt. Das acknowledgement wird vom Verlag vervollständigt.

Royal Society of Chemistry
RSC Logo

Im Einreichprozess stimmen Sie der Open-Access-Veröffentlichung zu. Die TU Wien Bibliothek wird vom Verlag verständigt, und tritt bei Unklarheiten mit dem_der korrespondierenden Autor_in in Kontakt.

SciPost
SciPost

Neu ab 2019

Die TU Wien Bibliothek unterstützt den Ausbau der Open-Access-Publikationsplattform, für Autor_innen fallen keine Publikationskosten an.

SCOAP3
SCOAP3

2017-2019 Titelliste
2014-2016 Titelliste
Neu ab 2018: Teilnahme der American Physical Society

Teilnahme am Pilotprojekt zur Förderung von Open Access im Bereich Hochenergie-Physik.
Folgende Zeitschriften sind ab 2017 inbegriffen:

  • Acta Physica Polonica B (APPB): Jagiellonen-Universität in Krakau
  • Advances in High Energy Physics (AHEP): Hindawi
  • Chinese Physics C (CPC): IOP Publishing
  • The European Physical Journal C (EPJC): Springer
  • The Journal of High Energy Physics (JHEP): Springer
  • Nuclear Physics B (NPB): Elsevier
  • Physics Letters B (PLB): Elsevier
  • Physicas Review C (PRC): APS
  • Physicas Review D (PRD): APS
  • Physicas Review Letters (PRL): APS
  • Progress of Theoretical and Experimental Physics (PTEP): Oxford University Press

Publikationsgebühren werden direkt über SCOAP3 verrechnet

Springer Compact
Springer Logo

Nach der Acceptance (Artikel-Annahme zur Veröffentlichung) informiert der Verlag den korrespondierenden Autor_die korrespondierende Autorin über die Open-Access-Vereinbarung. Das acknowledgment wird vom Verlag vervollständigt. Die Bibliothek wird vom Verlag verständigt, und tritt bei Unklarheiten mit dem_der korrespondierenden Autor_in in Kontakt.

Anmerkung: Gültig nur für Springer Open Choice Zeitschriften. Für Förderung bei einer Open-Access-Zeitschrift siehe Springer Open.

Springer Open-Access-Zeitschriften
Springer Open

Im Einreichprozess wählen Sie aus, dass die TU Wien Mitglied bei SpringerOpen ist (Option 4). Die Bibliothek wird vom Verlag verständigt und klärt die Förderkriterien mit dem_der korrespondierenden Autor_in ab.

Taylor & Francis
Taylor and Francis

Im Einreichprozess muss die Option "I understand that an APC applies, and I, or my institutional representatives, will coordinate payment" gewählt werden. Nach der Acceptance (Artikel-Annahme zur Veröffentlichung) informiert der Verlag den korrespondierenden Autor_die korrespondierende Autorin über die Open-Access-Vereinbarung. Die Bibliothek wird durch den Verlag verständigt, und tritt bei Unklarheiten mit dem_der korrespondierenden Autor_in in Kontakt.

Wiley
Wiley

Nach der Acceptance (Artikel-Annahme zur Veröffentlichung) wählt der_die korrespondierende Autor_in OnlineOpen. Die Bibliothek wird vom Verlag verständigt, und tritt bei Unklarheiten mit dem_der korrespondierenden Autor_in in Kontakt.

Anmerkung: Gültig nur für Wiley Subskriptionszeitschriften. Gebühren-Übernahme bei Open-Access-Zeitschriften durch den Publikationsfonds möglich.

Alle von der TU Wien Bibliothek geförderten Artikel werden zusätzlich in reposiTUm veröffentlicht.

Vergünstigungen von Open-Access-Kosten für TU-Angehörige (keine automatische Kostenübernahme durch die TU Wien Bibliothek)

AAAS: "Science Advances":

  • 15% Rabatt auf Artikelgebühren durch den Lizenzvertrag der Bibliothek
  • Gilt für alle zahlenden Autor_innen (üblicherweise korrespondierende Autor_innen) der TU Wien
  • Der reduzierte Preis muss mittels "Apply Discounts" und Affiliationswahl aus der Drop-Down-Liste von dem_der zahlenden Autor_in geltend gemacht werden. Der Link dazu ist der Benachrichtigung zur Akzeptanz des Artikels beigefügt

American Chemical Society (ACS)

  • 25% Rabatt auf Artikelgebühren durch den Lizenzvertrag der TU Wien Bibliothek
  • Wird für alle korrespondierenden Autor_innen der TU Wien vom Verlag automatisch bei Einreichung abgezogen

IWA Publishing (The International Water Association):

  • 25% Rabatt auf Open-Access-Buch-Kosten durch Vereinbarung der TU Wien Bibliothek
  • Wird für alle korrespondierenden Autor_innen der TU Wien vom Verlag automatisch bei Einreichung abgezogen

Portland Press

  • 15% Rabatt auf Artikelgebühren durch den Lizenzvertrag der TU Wien Bibliothek
  • Wird für alle korrespondierenden Autor_innen der TU Wien vom Verlag automatisch abgezogen, wenn bei der Einreichung Open Access gewählt und bei der Rechnungslegung die TU Affiliation angegeben wird

Neben den verlagsspezifischen Angeboten fördert die TU Wien Bibliothek auch einzelne Artikel über den Publikationsfonds.

Voraussetzungen für diese Förderung sind:

  1. Der_die einreichende/korrespondierende Autor_in ist Angehörige_r der TU Wien und für die Bezahlung der Publikationsgebühr verantwortlich
  2. Der Artikel erscheint in einer Open-Access-Zeitschrift, die im "Directory of Open Access Journals" (DOAJ) verzeichnet ist und im jeweiligen Fach anerkannte, strenge Qualitätssicherungsverfahren (peer review) anwendet. Der Artikel erscheint unmittelbar im Open Access. Der Freikauf von Artikel in Subskriptionszeitschriften ("hybrid") wird nicht gefördert – Ausnahme: siehe Verlagsvereinbarungen.
  3. Publikationskosten sind nicht bereits durch externe Gelder bzw. geförderte Projekte (z.B.: FWF, ERC) gedeckt
  4. Die Publikationsgebühr des Artikels übersteigt nicht 2.000 EUR. Höhere Kosten können in einzelnen Fällen übernommen werden.
  5. Die Veröffentlichung erfolgt unter einer offenen Lizenz, z.B. in Form einer Creative-Commons-Lizenz
  6. In den acknowledgements muss die Finanzierung durch die TU Wien Bibliothek erwähnt werden. Folgende Formulierung empfehlen wir: "The authors acknowledge the TU Wien Bibliothek for financial support through its Open Access Funding Programme."

Eine Rückerstattung von bereits gezahlten Rechnungen ist nicht möglich.

Wenn Sie die Voraussetzungen für den Publikationsfonds erfüllen, schicken Sie uns eine Nachricht unter open-access@ub.tuwien.ac.at mit den folgenden Angaben:

  • Name des korrespondierenden Autors_der korrespondierenden Autorin
  • Zeitschriftentitel und Verlag (gerne auch einen Link zur Webseite)
  • Publikationskosten
  • Bestätigung, dass keine sonstige Förderung vorliegt

Wir fördern Artikel nach dem "First come, first served" Prinzip.

Alle von der TU Wien Bibliothek geförderten Artikel werden zusätzlich in reposiTUm veröffentlicht.

info

Informationsunterlagen

Info-Folder Open Access Publizieren Informationsveranstaltung, 09.10.2018- Open Acces an der TU Wien

Grundsätzlich wird die Frage der Verwertungsrechte in Autorenverträgen zwischen dem Verlag und dem Autor einer Publikation geregelt. Hier wird u.a. der Umfang, in dem die Verwertungsrechte an den Verlag abgetreten werden, abgesteckt.

Viele Verlage erlauben zB die Selbstarchivierung in Repositorien oft erst nach Ablauf einer Sperrfrist zwischen der Veröffentlichung durch den Verlag und der Bereitstellung im Internet (Embargozeitraum). Meist darf auch nur eine bestimmte Version ("Preprint / Postprint") der Publikation archiviert werden

infoPreprint / Postprint:
Die Begriffe Preprint und Postprint werden oft unterschiedlich gebraucht. Auf dieser Seite haben wir uns an die Definitionen der SHERPA/RoMEO-Website gehalten. Dort können Sie die Bedingungen zur Selbstarchivierung vieler Verlage abfragen. Es wird folgende Unterscheidung vorgenommen:
  • Preprint - Entwurf vor der Begutachtung
  • Postprint - Endfassung nach der Begutachtung, jedoch ohne Layout und Seitenzählung des Verlags
  • Verlagsversion/PDF – Artikel von der Verlagswebsite

Daher sollte folgendes bedacht werden:

  • Sie sollten dem Verlag lediglich "einfache Nutzungsrechte" für die elektronische Publikation einräumen, damit Sie Ihre Arbeit parallel auch in einem Repositorium bereitstellen können. Sie können dazu einschränkende Formulierungen im Vertragstext streichen (zB. Ausdrücke wie exklusive Abgabe aller Rechte). In einem Begleitbrief sollten Sie auf die Änderungen aufmerksam machen.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dem Vertrag einen Zusatz (Addendum) beizulegen, in welchem Sie sich das einfache Nutzungsrecht für die Veröffentlichung in einem Repositorium vorbehalten.

    Für deutschsprachige Verträge könnten Sie diese Textpassage als Vorlage für eine Ergänzung verwenden:

"[...] 1. Der Verlag stimmt zu, dass der Autor das nichtexklusive Recht behält, eine digitale Kopie des Dokumentes vor/während/nach der Publikation durch den Verlag zeitlich unbeschränkt auf einen öffentlich zugänglichen akademischen Non-Profit-Server zu legen.
2. Der Autor verpflichtet sich, das Originaldokument auf dem akademischen Non-Profit-Server zu zitieren. [...] "

Für englischsprachige Verträge gibt es ein praktisches Online-Tool, die "Scholar’s Copyright Addendum Engine”. Sie können zwischen drei unterschiedlichen Varianten (Access-Reuse, Immediate Access oder Delayed Access) wählen und das Addendum online erstellen.

Detailinformationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen rund um den Autorenvertrag finden Sie auf: open-access.net

TU Wien Academic Press

Mit dem Wissenschaftsverlag der TU Wien – TU Wien Academic Press – wurde das Portfolio der Publikationsservices und der Open Access-Publikationsunterstützung für Wissenschaftler_innen an der TU Wien Bibliothek im Jahr 2018 nochmals substantiell erweitert.
Alle Informationen zu TU Wien Academic Press und das aktuelle Verlagsprogramm finden Sie auf unserer neuen Website:
www.tuwien.at/academicpress

Einen kurzen Überblick zu der Services des Verlages finden Sie auch untenstehend:
Aktueller Flyer zum Download

  • Im Verlag veröffentlicht werden Buchpublikationen aus dem gesamten Fächerspektrum der TU Wien.
  • Verlegt werden Bücher (Autoren- und Herausgeberwerke, thematische Sammelbände etc.) aus dem klassischen Forschungskontext und der forschungsgeleiteten Lehre sowie Dissertationen und Conference Proceedings.
  • TU Wien Academic Press ist ein Open-Access-Verlag. Alle Verlagsservices zur Publikation eines Open-Access-Buches sind kostenfrei. Printveröffentlichungen von Büchern sind zusätzlich möglich.
  • Für Forschende, Institute und Fakultäten besteht die Möglichkeit gemeinsam mit dem Verlag eigene Schriftenreihen zu etablieren.
  • Peer-Review-Verfahren sind standardmäßig etabliert. Dabei sind die Verfahren für die Wissenschaftler_innen effizient gestaltet und auf die verschiedenen Publikationsarten optimal abgestimmt.
  • Die Verlagsservices stehen allen TU-Angehörigen zur Verfügung (mind. ein_e Autor_in oder ein_e Herausgeber_in muss TU-Angehörige_r sein).

Als Autor_in oder Herausgeber_in profitieren Sie von unseren professionellen Services zur Erstellung und Bekanntmachung Ihres Werkes.

Zu unseren Leistungen zählen unter anderem die Erstellung und Vorlagen für Layout und Satz von Cover und Innenteil, ein Formallektorat und die Vermittlung von externen Dienstleistungen für Lektorate; natürlich auch eine professionelle Referenzierung mit ISBN/ISSN und Verbreitung über reposiTUm, Google Books sowie Datenbanken und Suchmaschinen.

Außerdem beraten wir Sie in Rechtsfragen wie zu Urheber- und Bildrechten und der Auswahl von CC-Lizenzen.

Zusätzlich bieten wir faire Verträge: Autor_innen treten bei einer Vertragsunterzeichnung mit dem Verlag nur "einfache Nutzungsrechte" ab, d.h. jegliche Zweitverwertung des Werkes ist für Sie weiterhin möglich.

Die Nutzung der Verlagsservices zur Publikation eines frei verfügbaren Open-Access-Buches ist für Autor_innen und Herausgeber_innen kostenfrei.

Bei zusätzlich gewünschter Printveröffentlichung werden die Druckkosten zunächst normalerweise von den Autor_innen bzw. Herausgeber_innen übernommen. Im Gegenzug leitet der Verlag Einnahmen aus dem Verkauf in diesem Fall bis zur Höhe der ausgelegten Druckkosten weiter.

In einzelnen Fällen kann der Verlag auch durch eine Förderung (z.B. Druckkosten, Kosten für Lektorate oder Bildrechte) direkt finanzieren bzw. bezuschussen (genauere Bedingungen hierzu werden noch veröffentlicht).

Damit wir Sie optimal beraten und unterstützen können, nehmen Sie bitte so früh wie möglich mit uns Kontakt auf.

Idealerweise sollte bereits in der Konzeptphase ein Erstgespräch stattfinden. Bei Conference Proceedings zum Beispiel haben Sie so den Vorteil, dass Sie Verlagsvorgaben hinsichtlich Format, Review oder Rechteklärung gleich in den Einreichungsprozess einer Konferenz aufnehmen können.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Silvia Ziemkendorf
T: +43-1-58801-44278
academicpress@tuwien.ac.at

reposiTUm_Logo

reposiTUm - Das Repositorium der TU Wien bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Publikationen weltweit sichtbar zu machen und ohne Zugriffsbarrieren dauerhaft elektronisch zur Verfügung zu stellen. Ein stabiler Link sorgt dafür, dass die Einträge zuverlässig zitierbar bleiben. Mehrere Open-Access-Zeitschriften und Schriftenreihen an der TU Wien werden über das reposiTUm veröffentlicht.

https://repositum.tuwien.ac.at

Folgende Publikationen werden abgelegt:

  • Erstveröffentlichung von Working Papers, Reports
  • Zweitveröffentlichung bereits publizierter Artikel ("self-archiving")
  • TU-Kongressbände und TU-Zeitschriften
  • Monographien
  • Hochschulschriften (Dissertationen, Diplomarbeiten, Masterarbeiten)

Vorteile:

  • Zeitnahe Zurverfügungstellung von Inhalten und damit Beschleunigung der Wissenschaftskommunikation
  • Weltweite Sichtbarkeit durch leichte Auffindbarkeit über Suchmaschinen
  • Volltextsuche in den Inhalten
  • Gut strukturierte Plattform
  • Zuverlässige Zitierbarkeit durch stabilen Link
  • Dauerhafte Archivierung
  • Integration in CatalogPlus

Weitere Informationen finden Sie unter den FAQ.

Nicht-Muttersprachler können durch eine Prüfung ihrer englischsprachigen Manuskripte auf sprachliche Feinheiten und Fehler nicht nur ihre Erfolgschancen bei einer Begutachtung erhöhen, sondern allgemein die Qualität und Verständlichkeit ihrer Publikation steigern.

Über die TU Wien Bibliothek haben Mitarbeiter und Forschende an der TU Wien Zugang zu deutlich vergünstigten Konditionen für Lektorats- und Übersetzungsservices.

Besonders hervorzuheben bei den genannten Dienstleistern ist deren Spezialisierung auf Publikationen aus dem akademischen Bereich und verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen.

ENAGO Editing Services

Enago arbeitet im Bereich seiner Manuskriptservices weltweit mit führenden Verlagen, wissenschaftlichen Gesellschaften und Universitäten zusammen. Ein Rahmenvertrag der TU Wien Bibliothek mit Crimson/Enago garantiert Forschenden an der TU Wien einen Rabatt von 30%. 

Für englischsprachige Publikationen stehen drei unterschiedliche Korrekturtiefen bzw. Angebote zur Verfügung: "Copyediting", "Substantive Editing" und "Academic Translation and Editing". Bei weiteren Manuskriptüberarbeitungen nach einer Peer Review erfolgt eine zweite Überarbeitungsschleife mit den Editoren von Enago.
Weitere Informationen und Angebotsanfrage:
https://www.enago.com/tuwien/

IATUL Academic Translation and Editing Service (International Association of University Libraries)

Über die IATUL-Mitgliedschaft der TU Wien Bibliothek sind die Lektorats- und Übersetzungsdienste für alle Mitarbeiter und Forschenden an der TU Wien zugänglich.

Verschiedene Angebote stehen zur Verfügung: "Standard Editing", "Express Editing", "Standard Translation", "Express Translation". Das Standard-Editing umfasst die Prüfung der Grammatik, Zeichensetzung, Wortwahl und enthält Kommentare zu Stil, Struktur und Argumentation.
Weitere Informationen und Angebotsanfrage:
https://www.iatul.org/services/editing-service  

info

Allgemeine Informationen

  • Eine Verrechnung erfolgt jeweils mit den TU-Angehörigen direkt.
  • Für weitere Kontakte zu Dienstleistern (auch für deutsche Texte) und bei Fragen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: academicpress@tuwien.ac.at 
  • Die genannten externen Dienstleistungen repräsentieren, u.a. durch ihre Spezialisierung auf den akademischen Bereich, einen hohen Standard. Aus rechtlichen Gründen weisen wir jedoch darauf hin, dass die TU Wien Bibliothek keine Gewähr und Haftung für Ihre Zusammenarbeit mit den Dienstleistern übernimmt.
toTop