Österreichischer Bibliothekartag 2015

OeBT 200a TUW

Preconference an der TU Wien - Die Bibliothek als Marke: Bibliotheksbau im 21. Jahrhundert

Zeit:Dienstag, 15. September 2015
Ort:Technische Universität Wien | Bauteil BA, 11. Stock | Getreidemarkt 9, 1060 Wien
Programm:Zum Detailprogramm (*.pdf)
Allgemeine Hinweise: Lageplan des Konferenzortes
Lokaltipps in der Umgebung
Organisation: Universitätsbibliothek der Technischen Universität Wien
Mag. Eva Ramminger | eva.ramminger@tuwien.ac.at | Tel. +43 1 58801 44079
Silvia Spitaler | silvia.spitaler@tuwien.ac.at | Tel. +43 1 58801 44278

Thematischer Rahmen

Bibliotheken sind auch im modernen Wissenschaftsbetrieb nicht wegzudenken: Zum einen stellen sie eine wesentliche Drehscheibe innerhalb eines global agierenden Wissensmarktes dar, zum anderen punkten sie als „Dritter Ort“ und sind in dieser Funktion als Arbeits- und Aufenthaltsraum, als Interaktions- und Kommunikationszentrum innerhalb einer Gemeinschaft fest verankert.
Die Architektur einer Bibliothek spielt dabei eine tragende Rolle, wie zahlreiche Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit zeigen. Mit einer teilweise spektakulären architektonischen Formensprache gelingt es ihnen, die verschiedenen Bedeutungsebenen einer Bibliothek neu zusammenzufügen. Ehemals verstaubte „Bring- und Holstationen“ wandelten sich zu attraktiven Orten mit hohem Aufenthaltswert. Der im Kulturbau bekannte „Bilbao-Effekt“ setzte auch hier ein und sorgt wohl noch länger dafür, dass Bibliotheken auch weiterhin eine spannende Herausforderung für Architekten bleiben.
Die Konferenz zielt nun exakt auf diese ästhetisch-funktionalen Aspekte von Bibliotheksarchitektur ab. Dabei wird versucht, Antworten auf folgende Fragen zu finden:

  1. Was kann Markenarchitektur und welches Potential steckt in diesem Branding für Bibliotheken?
  2. Wie relevant ist moderne Bibliotheksarchitektur generell für Universitäten und für öffentliche Institutionen?

In einem ersten Teil konzentrieren sich die Vortragenden auf deren Potential im Kontext eines Hochschulcampus. Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit beweisen, dass mit einem gelungenen architektonischen Branding auch die Identität eines Campus neu positioniert werden konnte. Im zweiten Teil der Konferenz werden analoge Modelle für den öffentlichen Raum vorgestellt. So führte auch hier die Strahlkraft der Marke Bibliothek zur Belebung ganzer Stadtregionen. Abgerundet wird das Programm durch eine Präsentation aktueller bzw. kürzlich abgeschlossener Bauprojekte in Österreich, die mit ihren unterschiedlichen Ansätzen eine weitere Diskussion zur Zukunft von Bibliotheksarchitektur eröffnen.

Programm der Preconference - Bibliotheksbau im 21. Jahrhundert, Dienstag, 15. September 2015

08:30 - 09:30 Uhr

Registrierung

09:30 Uhr

Grußworte
Sabine Seidler | Rektorin der TU Wien

  Einführung
Eva Ramminger | Universitätsbibliothek TU Wien

A. Bibliotheksbau als Marketingstrategie

 

Landmarkgebäude und Stararchitektin – das Learning Center der WU: Eine Analyse
Nikolaus Berger | Library and Learning Center WU Wien

  Leere Hülle oder neuer Kern? Chancen und Risiken des Hypes um den Bibliotheksbau
Olaf Eigenbrodt | Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
11:45 - 13:00 Uhr

Mittagspause

B. Bibliotheksbau als Chance

 

Learning from Alexandria: Die Architektur von Bibliotheksbauten im politischen
und gesellschaftlichen Kontext

Patrick Lüth | Architekturbüro Snøhetta, Oslo

  10 Jahre „The Berlin Brain“ – 10 Jahre Bibliothek als Architekturikone
Klaus Werner | Freie Universität Berlin
14:30 - 15:00 Uhr

Kaffeepause

C. Aktuelle Entwicklungen im Bibliotheksbau

 

To build or not to build ...
Werner Schlacher | Universitätsbibliothek Graz

  Die Kooperative Speicherbibliothek Büron - eine Erfolgsgeschichte interkantonaler Kooperation?
Daniel Tschirren | Zentral- und Universitätsbibliothek Luzern

 

Programm als pdf downloaden.

TUtheSKY
Konferenzraum TUthe Sky
TUtheSKY
© TU Wien (beide Photos)

Bibliotheksführungen

Durch die Fachbibliothek für Chemie und Maschinenbau (CheMaB)

Dienstag, 15. September 2015 | Im Anschluss an die Preconference
Treffpunkt: Plus-Energie-Hochhaus | Gebäudeteil BA | 1. Stock | Fachbibliothek für Chemie und Maschinenbau |
Getreidemarkt 9 | 1060 Wien

Die neue Fachbibliothek Chemie und Maschinebau (CHEMAB) ist eine gemeinsame Institutsbibliothek der Chemie-Institute und der Maschinenbau-Institute der TU Wien und gleichzeitig die Fachabteilung Chemie und Maschinenbau der Bibliothek der TU Wien, d. h. die gesamte Fachliteratur für Chemie, Chemische Technologie, Maschinenbau und deren verwandte Gebiete (rund 45.000
Bücher und 800 Zeitschriftenreihen) ist hier aufgestellt. Während die Chemiebibliothek schon 1973 in Zusammenarbeit von Chemikern und Bibliothekaren am Campus Getreidemarkt der TU Wien gegründet wurde, wurden im Jahr 2014 – nach der Übersiedlung der Maschinenbau-Institute auf den Campus Getreidemarkt - auch die Bestände der Institutsbibliotheken der
Maschinenbau-Institute in die neue Fachbibliothek für Maschinenbau und Chemie inkludiert. Die Führung soll die neuen Räumlichkeiten und die Infrastruktur zeigen.

CheMaB
Fachbibliothek für Chemie und Maschinenbau, Eingangsbereich © UBTUW

Durch die Hauptbibliothek der TU Wien

Donnerstag, 17. September 2015 | 13:00 Uhr
Treffpunkt: Hauptbibliothek der TU Wien | Brunnen im Eingangsbereich | Resselgasse 4 | 1040 Wien

Online-Anmeldung
Die ca. einstündige Führung bietet nicht nur einen Überblick über die Dienstleistungen, den Entwicklungsstand und die Projekte der
Universitätsbibliothek der TU Wien (UB TUW) sondern erlaubt auch einen Blick hinter die Kulissen. Die Magazine und Büroräume werden ebenso vorgestellt wie die Freihandbereiche und die technische Ausstattung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bewältigung akuter Anforderungen wie den geplanten Umbau der Magazine aufgrund massiven Platzmangels, der Neugestaltung einiger Lese- und Arbeitsbereiche, der Umstellung auf RFID und der Leseplatzbewirtschaftung. Ein wichtiges Thema ist auch die Mitarbeiter_innen- und Benutzer_innenschulung und der Versuch der UB TUW die Studierenden und die TU-Institute für Datenbank- und Suchstrategieschulungen zu interessieren. Abschließend kann vom Dach der Bibliothek über dem Kopf der Eule ein Blick auf Wien auch fotografisch festgehalten werden.

UBTUW Hauptbibliothek
Hauptbibliothek, Eingangsbereich mit Löwenbrunnen © UBTUW

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